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Es geht in die heiße Phase! – Die IDD Verabschiedung steht an.

Es geht in die heiße Phase! – Die IDD Verabschiedung steht an.


Es geht in die heiße Phase! Die IDD Verabschiedung steht an. Dadurch wird die zukünftige Vermittlung und Beratung von Versicherungen neu geregelt. Mit der MiFid II, steht übrigens selbiges für die Geldanlage gerade an.

Die Vermittler müssen sich also entscheiden, wie sie zukünftig – ab 23.02.2018 – arbeitet und bezahlt werden: mit Provision von der Versicherung oder auf Honorar direkt vom Kunden. Diese Entscheidung, erst vom Makler/ Finanzberater/ Vermittler für seinen Weg, dann vom Kunden für einen Ansprechpartner mit jeweiligem Vergütungshintergrund wird sich massiv in die Art der Arbeit und damit in die gegebenen Empfehlungen und Lösungsvorschläge auswirken. Letztlich müssen dadurch alle Geschäftsmodelle, Abläufe und Bewegungen in einem Finanz- und / oder Versicherungsbüro auf den Prüfstand. Die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit muss überprüft werden, wie bei jedem anderen Unternehmen von Zeit zu Zeit auch. Daraus wird sich ableiten was „noch geht“ und was der bisherige Ansprechpartner und „Kümmerer“ vielleicht nicht mehr tun kann (Ordner sortieren, einfach mal nur ein Gespräch führen) oder was er zukünftig ergänzt und mehr anbietet, weil er es für wichtig empfindet und es in sein Angebot passt, aber auch wirtschaftlich tragbar für ihn und seine Kunden ist.

„Weiter wie bisher“ – Wird es nicht mehr geben.

Vermittler müssen sich Gedanken machen. Die direkte Vergütung von Seiten des Kunden (Honorar) wird immer wieder kaputt geredet. Versicherungsgesellschaften lassen Ihre Makler glauben, „der deutsche Kunde sei nicht bereit für Vermittlung und Beratung zu bezahlen“! Genau diese Versicherungsgesellschaften leben seit Jahrzehnten von versteckten Kosten und hohen Gebühren und zahlen den Vermittler lieber „Provision“ damit alles so bleibt. Der Blöde beim Kunden ist ja der Vermittler. Gleichzeitig spricht die Politik, der Verbraucherschutz und die Versicherer selbst, schon wieder über Senkung und Deckelung genau dieser Provisionen.

Die Beratung beim Kunden soll aber „BESSER“ werden! Fallende Einnahmen – höherer Arbeits- und Bürokratieaufwand sorgt am Ende wofür? (Siehe unsere Metzger, Bäcker usw.) Ein „Vermittler“ kann in beiden Welten ein ehrlicher und guter Berater sein – egal ob auf Honorar oder Provision. Wirtschaftlich tragbar, mit einem guten Service für seine Kunden, fachlich aus – und weitergebildet geht aber nur noch, wenn der Kunde bereit ist seinen Teil dazu beizutragen. Am Ende hat der Kunde auch einen größeren Nutzen. Makler / Berater die sich für den Honorarweg entscheiden, haben bessere Produkte zur Auswahl und können einen individuellen Service anbieten. Es darf nicht darum gehen, dieselben Produkte zu vermitteln, zu empfehlen und nur die Provision gegen Honorar auszutauschen. Beratung muss besser werden! Produkte auf Honorarbasis müssen besser sein (günstiger in sich), als das heutige Provisionsprodukt.

Menschen sind durchaus bereit für „Vermittlung und Beratung“ zu bezahlen. Abhängig ist das vom Angebot des Beraters und vor allem davon, ob dieser seinem Kunden den Nutzen aufzeigen kann. Deshalb ist als erstes der heutige Vermittler gefragt, sein Angebot und seine Überzeugung zu prüfen. Daraus ein Geschäfts-modell für die Zukunft zu bauen und dieses dem Kunden ehrlich, überzeugt und mit Vorteilen für ihn, zu verkaufen! Die Kunden merken im Lauf der Zeit selbst, wo und bei wem sie besser aufgehoben sind.

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